Betriebswirtschaftliche Informationstheorie: Grundlagen des by Wilhelm H. Wacker

By Wilhelm H. Wacker

Der Lehrtext geht zuruck auf meine Abhandlung, die unter dem Thema "Das Infor mationssystem der Unternehmung" von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultat der Universitat Erlangen-Nurnberg als Habilitationsschrift angenommen wurde. Herr Professor Dr. Eugen H. Sieber (Universitat Erlangen-Nurnberg) gab die An regung zu diesem Thema. Ihm und Herrn Professor Dr. Dr. Bernhard Hartmann (Technische Universitat Berlin) danke ich fur die ubernahme der akademischen Begut achtung. Wahrend der Arbeit an diesem Fragenkreis sind die Probleme des Informations platforms, der Informationswirtschaft, Kommunikation und Informatik foreign in Wissenschaft, Wirtschafts-Praxis und offentlicher Verwaltung immer starker ins Blick feld der Diskussion getreten. Im Laufe der Drucklegung erschienen im In- und Ausland in rasch wachsender Zahl weitere bemerkenswerte Werke und Artikel zum Thema. Eine selektive Aktualisierung des Lehrtextes wurde angestrebt. Ich habe versucht, die partiellen Ansatze zur informationswirtschaftlichen Aufgabe der Unternehmung zu uberwinden und in moglichst straffer Gliederung den entscheidungs sowie systemtheoretischen Gesichtspunkten einer betriebswirtschaftlichen Informations theorie ebenso gerecht zu werden wie den sach- und soziookonomischen Aspekten. Die Schaubilder sollen dazu beitragen, die abstrakte Materie aufzulockern und fur die Adressaten transparenter zu machen. Dem Verlag, der diese Veroffentlichung in den Rahmen einer studienbezogenen Reihe moderner Lehrtexte eingefugt hat, danke ich fur die sorgfaltige Arbeit bei der schwie rigen Drucklegung.

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132. Die Informationssysteme dienen der Führung zur Verdeutlichung, Klärung, Straffung, Konkretisierung, Realisierung und Kontrolle ihres Planwillens, ihrer Entscheidungen. Die Bedeutung des Informationssystems wämst mit der Komplexität und Dynamik der Systemstrukturen in der Unternehmung und im Bereich ihrer Umweltbedingungen, und davon ausgehend, mit der Komplexität des Entsmeidungssystems, der Entscheidungsprozesse, Entsmeidungsketten und wichtigen Einzelentscheidungen, soweit letztere überhaupt isoliert betrachtet werden können.

138 Gomberg erkannte bereits sehr früh, daß das Rechnungswesen nicht nur ein rechentechnisches Hilfsmittel, sondern vielmehr auch ein organisatorisches Instrument sein kann. 139 Heinen [Zielsystem], S. 52. 140 Vgl. hierzu auch Eckner [Berichtswesen], S. 153ff. 141 Blohm [Weg], S. ; derselbe [Gestaltung], S. 15. 136 137 Information und Ausgangsmerkmale des Informationssystems 49 Unternehmensführung nach Form, Inhalt und Umfang zu befriedigen sucht 142. Eine im besonderen Maße zweckorientierte Variante stellt die Marktforschung dar, die als »Instrument der Unternehmensführung« relativ spät systematisch entwickelt wurde 143, heute aber zunehmend die strategische Weite des Informationssystems ausmacht.

Of- Stellgröße, Teilziel- oder Maßnahmen vorgabe zwecks Zielerreidtung. ~. - Regelgröße. 1stmeldung oder Rückkoppelung; löst neue Stellgrößen aus oder bewirkt neue Korrektur der Führungsgröße. +J\,- Störgröße, wirkt der Zielerreichung entgegen. 4~~···. Koordinierung. durch Informationsaustausdt in der gleichen Ebene. "\? Ableitung von Führungsgrößen aus übergeordneten Stellgrößen. Abb. 13: Die Unternehmung als ein System von Regelkreisen sammenzuwirken vermögen 62. Die Vielzahl von Führungsgrößen bedingt eine Vielzahl von Regelungssystemen; eine Auswahl der relevanten Regelkreise ist daher notwendig, evtl.

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